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Aufgeschnittene Zucchini auf einem Schneidebrett mit einem Messer von oben-seitlich

Kochen mit Zucchini: Die besten Tipps für Einkauf, Lagerung und Zubereitung

Profilbild SevenCooks Redaktion
02.07.2018
Frisch und leicht wie eine Sommerbrise – so macht sich die Zucchini in der Küche. Mit ihrem dezenten Geschmack ist sie ein Alleskönner: Sie überzeugt in Salaten, auf dem Grill und sogar in süßem Gebäck. Wie sie am besten schmeckt und wo du sie herbekommst – wir erklären es dir.

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Die Zucchini ist dem Deutschen eines der liebsten Gemüse. Kein Wunder, ist die Zucchini auch vielseitig beim Kochen einsetzbar. Es gibt kaum eine Variante, die nicht mit dem grünen Gemüse gemacht werden kann.

Doch wie kann man mit Zucchini kochen? Auf was muss ich beim Einkauf achten und wie bleiben meine Zucchini lange frisch? Wir geben dir die Antworten auf diese Fragen.

Inhaltsverzeichnis:

Mit Zucchini kochen

Das Schöne an der Zucchini ist, dass sie nicht nur einige Nährstoffe besitzt, die wir für unseren Alltag brauchen, sondern auch wandelbar ist. So eignet sie sich zum Garen, Braten aber auch zum Rohverzehr und selbst beim Backen kann die Zucchini wunderbar eingesetzt werden, etwa als Ersatz für Mehl.

Zucchini beim Kochen anbraten

Die Zucchini anbraten ist wohl die weitverbreitetste Variante der Zubereitung. So passt sie ideal zu warmen Salaten, Nudeln, Aufläufen oder schlicht als gebratenes Gemüse.

Kurzanleitung zum Zucchini anbraten

  1. Zucchini gründlich mit warmem Wasser abwaschen.
  2. Schneide die Zucchini – je nach Belieben – in Würfel oder Scheiben.
  3. Brate die Zucchini scharf mit etwas Öl für fünf Minuten in der Pfanne an, wende sie dabei mehrmals und würze sie.
  4. Anschließend kannst du sie weiterverwenden.

Zucchini beim Kochen dünsten

Zucchini kannst du nicht nur in der Pfanne oder im Backofen zubereiten, sondern auch in Wasser kochen. Ich muss gestehen, lange Zeit wusste ich das gar nicht und vielleicht geht es dir ja ähnlich. Daher zeige ich dir, wie du die Zucchini in Wasser kochen kannst.

Kurzanleitung zum Zucchini dünsten

  1. Zucchini gründlich mit warmem Wasser abwaschen.
  2. Schneide die Zucchini – je nach Belieben – in Würfel oder Scheiben.
  3. Lege die Zucchini in einen Topf und gebe soviel Wasser dazu, bis sie bedeckt sind.
  4. Lass alles zusammen für acht bis zehn Minuten kochen, dann sind die Zucchini fertig.

Zucchini im Backofen zubereiten

Ofengemüse ist ein schneller Klassiker, der bei mir daheim gerne auf den Tisch kommt. Aber hast du schon mal Zucchini für dein Ofengemüse verwendet? Nein, dann gebe ich dir Tipps für knackige Zucchini aus dem Backofen.

Kurzanleitung für Zucchini aus dem Backofen

  1. Zucchini gründlich mit warmem Wasser abwaschen.
  2. Schneide die Zucchini in Würfel.
  3. Lege die Zucchini auf ein Backblech, bestreiche sie mit etwas Öl und würze sie nach Belieben.
  4. Anschließend das Blech in den vorgeheizten Backofen geben und bei 200 Grad für 10 bis 15 Minuten garen lassen.

Nährstoffe in Zucchini

Zucchini passen nicht nur zu fast jedem Gericht – sie sind auch ein Leichtgewicht und enthalten nur 21 Kilokalorien auf 100 Gramm. In Sachen Inhaltsstoffen heben sie sich nicht von anderem Gemüse ab. Wie die meisten Sorten, enthalten sie einige Vitamine (z.B. C, B3 und E), Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Eisen und Zink.

Gelb, grün, weiß, gesprenkelt – die Sorten sind vielfältig

Dunkelgrün und gurkenförmig, so kaufen wir die Zucchini meistens ein. Dabei gibt’s noch viel mehr Sorten, die immer häufiger auf dem Markt angeboten werden. Für ein optisches Highlight im Zucchinigericht kannst du aus einer bunten Vielfalt auswählen: Es gibt hellgrüne, gelbe, weiße und sogar schwarze Zucchini, besonders schön sind sie mit gesprenkelten oder gestreiften Mustern auf der Schale.

Zucchini Vielfalt 2 Du kennst sie bisher vielleicht nur in grün, doch gelbe oder gar weiße Zucchini sind keine Seltenheit mehr. Foto: alex80 (Pixabay)

Seit einigen Jahren tut sich außerdem was an der Form: Runde Zucchini, sogenannte „Rondini“ sind beliebt und eignen sich vor allem für gefüllte Zucchini, weil sie ausgehöhlt besonders viel Platz für die Füllung bieten. Wer etwas Außergewöhnliches sucht, kann auch mit sternförmigen Varianten kochen. Geschmacklich unterscheiden sich die verschiedenen Sorten eher wenig.

Zucchini Rondini 2 Hast du schon einmal gefüllte „Rondini“ probiert? Dank ihrer rundlichen Form bleibt nach dem Aushöhlen mehr Platz für die Füllung. Foto: pasja1000 (Pixabay)

Noch Mitte der 70er Jahre waren Zucchini hierzulande ziemlich unbekannt. Das hat sich vollkommen verändert, inzwischen findest du das Gemüse das ganze Jahr über im Supermarkt. Im Winter liefern vor allem Spanien, Italien und Marokko die passende Ware. Wenn du weite Transporte vermeiden möchtest, kaufst du besser zwischen Juli und Oktober ein, dann ist in Deutschland Zucchini-Saison.

Zucchini selbst pflanzen – auch für Einsteiger

Den allerkürzesten Transportweg hast du natürlich, wenn du Zucchini selbst anbaust, dafür genügt sogar ein Balkon. Aber nicht im Blumenkasten, ein 25-Liter-Topf sollte es schon sein. Mit Ablauflöchern im Boden, damit sich keine Staunässe bildet. Auch etwas Platz zur Seite solltest du einrechnen, Zucchini können bis zu einem Quadratmeter Fläche einnehmen.

Wie bei allen Pflanzen, die du essen möchtest, empfiehlt sich organischer Dünger. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Südeuropa, passend dazu gedeiht sie am besten bei viel Sonne und wenig Wind. Für ein geschütztes Plätzchen ist sie also dankbar.

Zucchini sind relativ pflegeleicht, brauchen je nach Sonneneinstrahlung aber viel Wasser. Falls du noch andere Pflanzenarten umsorgst, ist eines besonders wichtig: ganz viel Abstand zu Zierkürbissen. Die können sich nämlich mit Zucchini fortpflanzen, weil beide zu den Kürbisgewächsen gehören. Dann entstehen giftige Cucurbitacine. Sie lassen sich zum Glück am Geschmack erkennen, bittere Zucchini solltest du deshalb vorsichtshalber nicht essen – sie sind sowieso nicht lecker.

Ob Balkon oder Garten – die Pflanze bekommt riesige Blätter, lange Stiele mit männlichen Blüten und kurze Stiele mit weiblichen Blüten, aus denen dann die Zucchinifrüchte entstehen. Wusstest du übrigens schon, dass auch die Blüte essbar ist? Sie schmeckt am besten gebraten oder frittiert und wird manchmal separat in Supermärkten angeboten.

Zucchini-Pflanze Wenn du selbst Zucchini anpflanzen möchstest, suchst du ihr am besten ein sonniges Plätzchen, welches aber windgeschützt liegt. Foto: krzys16 (Pixabay)

Den größten, essbaren Teil der Pflanze machen jedoch die Früchte aus, daher zählen die Zucchini zum Fruchtgemüse. Zu dieser Gruppe gehören auch Paprika, Gurke und Kürbis.

Zucchini anzupflanzen lohnt sich: Mehrere Monate hinweg wachsen an der Pflanze immer wieder neue Früchte. Am besten erntest du sie, wenn sie noch klein und zart sind, dann schmecken sie am besten.

Zucchini kaufen: Worauf du achten solltest

Das gilt übrigens auch für den Einkauf: Kleine Zucchini, etwa 15 bis 20 Zentimeter groß, solltest du bevorzugen. Die dünne Schale ist sehr empfindlich, achte also darauf, dass sie noch vollkommen unbeschädigt ist, sonst droht schneller Verderb. Frische Ware erkennst du außerdem an der festen, straffen Schale, die bei Druck nicht nachgibt und schön glatt ist.

Zucchini lagern: So halten sie am längsten

Zu Hause angekommen wird es ein wenig knifflig: Zucchini lagern am liebsten bei Temperaturen um die 13-15 °C. Der Kühlschrank ist also zu kalt, die Küche im Sommer viel zu warm. Ein guter – leider etwas unpraktischer – Ort wäre der Keller, in der kühlen Dunkelheit ist das Gemüse bis zu zwei Wochen haltbar. Äpfel und Tomaten sollten allerdings nicht in der Nähe sein, denn sie produzieren das Reifegas Ethylen, das Zucchini schneller altern lässt.

Wenn du keinen idealen Ort findest, ist das nicht weiter schlimm: Iss die Zucchini einfach schneller auf, ein paar Tage lang hält sie auch an warmen Orten durch.

Zubereitung von Zucchini – ein Gemüse für alles

Ob gekauft oder selbst geerntet, grün oder gelb, gelagert oder frisch: Jetzt geht’s endlich los mit der großen Frage, was aus der Zucchini werden soll. Ein frischer Rohkostsalat, eine wärmende Suppe, eine gedünstete Beilage, ein herzhafter Auflauf oder doch lieber ein süßer Muffin? Die Liste an Möglichkeiten ist wunderbar lang.

Nicht nur die Zubereitung, sondern auch die Form lädt zum Experimentieren ein: Zucchini schmecken geraspelt, geschält oder ungeschält, als Ganzes oder geschnitten in Scheiben oder Stiften. Aktuell im Trend sind Zucchini-Noodles, kurz: Zoodles. In langen, dünnen Streifen ersetzen sie in einem klassischen Pasta-Gericht die Nudeln, wie zum Beispiel hier: Zoodles Alfredo

Zoodles Alfredo Diese Zoodles Alfredo sind ein kalorienarmes Pendant zum Pasta-Klassiker. Foto: SevenCooks

Als mediterranes Gemüse passt die Zucchini perfekt zu italienischem Essen wie Pasta, Pizza, Lasagne oder Antipasti. Sie lässt sich zudem hervorragend mit anderem Sommergemüse wie Tomaten oder Auberginen kombinieren und ist fester Bestandteil des berühmten italienischen Schmorgerichts „Ratatouille“. Hier geht es zum Rezept Pasta Ratatouille.

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Titelbild: SevenCooks

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