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Frische Erdbeeren auf einem Teller.

Erdbeeren genießen: Alles über die leckere Sommerfrucht

Profilbild SevenCooks Redaktion
02.06.2018
So schmeckt der Sommer: Kaum eine Frucht verkörpert die warme Jahreszeit besser als die Erdbeere. Bei uns erfährst du alles, was du zum perfekten Genuss brauchst: Inhaltstoffe, Einkaufs- und Lagertipps sowie kreative Zubereitungsideen.

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Du suchst den perfekten Begleiter für den Sommer? Erdbeeren erfüllen diese Rolle hervorragend. Egal ob als Eis, im Joghurt, pur oder in einem unserer raffinierten Rezepte – sie schmecken himmlisch und sorgen für gute Laune. Doch sie können noch viel mehr und überzeugen auch durch innere Werte.

Inhaltstoffe: Erdbeeren sind Vitamin-C-Bomben

Wenn es um Vitamin C geht, kommen die kleinen Beeren ganz groß raus: Mit 57 Milligramm pro 100 Gramm, stellen sie sogar die berühmten Vitamin-C-Spender Zitrone und Orange in den Schatten.

Außerdem stecken in Erdbeeren besonders viel Folsäure, Vitamin B1 und Vitamin K, sowie die Mineralstoffe Zink, Kupfer und Mangan.

Darüber hinaus enthalten Erdbeeren Flavonoide und Phenolsäure, sekundäre Pflanzenstoffe aus der Gruppe der Polyphenole. Die sollen Entzündungen hemmen, Keime abtöten und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Sie besitzen auch die Fähigkeit, Killerzellen des Körpers anzuregen und können so bestimmte Krebsarten vorbeugen.

Mit 32 Kalorien pro 100 Gramm sind die kleinen Früchtchen zudem recht kalorienarm.

Öko-Erdbeeren sind reichhaltiger

Bei Erdbeeren lohnt es sich, auf Ökoanbau zu achten: Die Früchte enthalten dann 20 Prozent mehr Antioxidantien. Diese fangen freie Radikale ein und wirken so oxidativem Stress entgegen, der immer wieder in Zusammenhang mit Altern und verschiedenen Krankheiten gebracht wird.

Woran du „gute“ Erdbeeren beim Einkauf erkennst

Pflücken, waschen und direkt vernaschen – gute Erdbeeren enthalten so viel Aroma, dass sie auch ohne weitere Zutaten ein Genusserlebnis sind. Bloß: Woran erkennst du „gute“ Erdbeeren beim Einkauf?

Ganz wichtig: Achte auf die Farbe. Der Farbton an sich ist noch nicht entscheidend – je nach Sorte sind Erdbeeren rot-orange bis dunkelrot. Allerdings sollte die Frucht gleichmäßig gefärbt sein. Warnsignale sind hingegen weiße oder grünliche Stellen auf der Frucht. Sie bedeuten, dass die Erdbeeren gepflückt wurden, bevor sie richtig reif waren. Weil Erdbeeren im Gegensatz zu anderen Früchten (wie Bananen) nicht nachreifen, leidet darunter das Aroma. Noch ein Qualitätsmerkmal: Der Strunk von reifen Erdbeeren lässt sich leichter lösen und sie duften in der Regel intensiver. berries-blur-blurry-175728 Erdbeeren4 Frische Erdbeeren erkennst du an der gleichmäßigen roten Farbe, ihrem Glanz und frischen grünen Blättern! Foto: Clem Onojeghuo (Pexels)

Überreife Erdbeeren wollen wir natürlich ebenso wenig mit nach Hause nehmen. Sie erkennst du unter anderem daran, dass die Haut ihren Glanz verloren hat. Auch Druckstellen und eine sehr dunkle Färbung sind Indizien dafür, dass eine Erdbeere ihren Zenit überschritten hat. Am deutlichsten erkennst du überreife Ware aber an den Blättern. Sind sie nicht mehr grün und frisch, lass lieber die Finger davon.

Verderben vorbeugen: vorsichtig einkaufen und waschen

Wem ist es noch nicht passiert: Die obersten Früchte aus der Schale genommen und schon offenbart sich das blau-graue Monster: Erdbeeren neigen zu Schimmel. Das liegt unter anderem daran, dass sie extrem empfindlich auf Druck reagieren. Auf den wasserhaltigen Früchten kann sich der Pilz außerdem wunderbar ausbreiten. Weil Schimmel giftig ist, solltest du die betroffenen Beeren und ihre Nachbarn entsprechend großzügig entsorgen.

Vorbeugend hilft gegen das schnelle Verderben zweierlei: Erstens, beim Einkauf genau hinschauen und die Schachtel auch mal von unten betrachten: Pralle, glänzende Früchte versprechen den größten Genuss. Siehst du matschige Stellen oder braune Flecken? Nein? Dann greif zu!

Zweitens lohnt es sich, beim Waschen besonders vorsichtig zu sein, denn schon der harte Strahl aus dem Wasserhahn kann für die kleinen Sensibelchen zu viel sein. Also besser eine Schüssel mit Wasser füllen und darin waschen. Dann höchstens zwei Tage im Kühlschrank lagern – länger kann den süßen Früchtchen sowieso kaum jemand widerstehen, oder?

Selber ernten – frischer geht’s nicht

Ganz frisch vom Feld – bei Erdbeeren ist das möglich. Mittlerweile gibt es viele „Selbsterntefelder“, auf denen du selbst pflücken kannst und am Ende nach Gewicht bezahlst. Das ist nicht nur günstiger, du kannst dir auch die schönsten, glänzendsten, prallsten und süßesten Früchtchen aussuchen. farsai-c-317437-unsplash erdbeeren5 Wenn du Erdbeeren auf dem Feld erntest, kannst du dir die schönsten und größten Früchte heraussuchen und nebenbei noch etwas naschen. Was will man mehr? Foto: Farsai C. (Unsplash)

Noch komfortabler sind natürlich eigene Pflanzen. Sie wachsen im Garten und sogar auf dem Balkon. Zwei Jahre lang kannst du ihnen beim Blühen und wachsen zusehen, danach wird die Ernte so mau, dass neue Pflanzen hermüssen. Alternativ lassen sich die eigenen Pflanzen ganz leicht vermehren: Die Triebe bilden lange Ausläufer, aus denen neue kleine Pflanzen werden können.

Erdbeeren gehören botanisch gesehen übrigens gar nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Die vielen kleinen gelben Körnchen auf der Oberseite der Früchte sind Nüsse, aus denen neue Pflanzen entstehen können.

Erdbeer-Saison: Aus der Region von Mai bis Juli

Wem Selberernten zu viel Mühe macht, der geht einfach zum Super- oder Biomarkt. Dort sind Erdbeeren fast das ganze Jahr lang verfügbar, meist aus Spanien, Italien oder den Niederlanden. Ware aus heimischem Anbau bekommst du hingegen zwischen Mai und Juli, dann ist in Deutschland Erdbeer-Saison.

Zubereitungsideen für Erdbeeren

Erdbeeren schmecken nicht nur pur, sie überzeugen auch in Kombination mit anderen Zutaten und verleihen so manchem Gericht das gewisse Etwas. Zum Beispiel diesem Erdbeer-Spargel-Salat mit Walnussfeta.

Wenn du etwas experimentierfreudig bist, versuche doch mal deinen nächsten Salat mit Erdbeeren zu ergänzen. Besonders grüne Salate, wie dieser Erdbeer-Spinat-Salat mit Orangen-Mohnsamen-Dressing, profitieren von der süß-fruchtigen Note.

Natürlich sind sie auch eine hervorragende Ergänzung in typischen Frühstücksgerichten wie Müsli oder Joghurt. Die meisten verzehren sie wohl klassisch als Konfitüre – „Marmelade“ darf das Erdbeerprodukt übrigens nicht heißen, dieser Titel ist für Erzeugnisse aus Zitrusfrüchten reserviert. Auf dein selbstgemachtes Glas für zu Hause kannst du natürlich schreiben, was du magst.

Willst du hier auf Bio achten, findest du im Handel viele Fruchtaufstriche. Sie schmecken mindestens genauso lecker, ein wenig fruchtiger und enthalten weniger raffinierten Zucker, dafür oft Agavendicksaft oder Rohrohrzucker.

Bei Fertigprodukten lohnt sich übrigens ein Blick auf das Zutatenverzeichnis, weil sehr viele Produkte lediglich Aroma enthalten, welches häufig im Labor hergestellt wurde. Der Öko-Verband Demeter verbietet solche künstlichen Aromen, hier kannst du also sicher sein, dass wenigstens ein winziger Teil Erdbeere in deinem Fruchtjoghurt enthalten ist.

Du suchst noch ein paar Kochideen für die nächste Erdbeerernte? Dann können wir dir die folgenden Kreationen aus unserem reichhaltigen Rezeptfundus besonders ans Herz legen:

Für besonders heiße Tage eignet sich unsere gekühlte Erdbeersuppe hervorragend.

saisonalität juni-erdbeersuppe Diese kalte Erdbeersuppe verspricht sommerliche Frische mit leckeren Erdbeeren, Zitrone und einer angenehmen Vanillenote - was will man mehr? Foto: Zott - Die Genuss-Molkerei

Du hast Lust auf Grillen? Dann probier doch diesen Nudelsalat mit Erdbeeren, Spargel und Walnüssen als leckere Alternative zum klassischen Nudelsalat!

saisonalität juni-Nudelsalat-erdbeere Ein Sommergericht, das die Lieblinge der Saison vereint? Gar kein Problem, unser Nudelsalat überzeugt mit frischen Erdbeeren, grünem Spargel und Walnüssen. Foto: SevenCooks

Um das Menü zu vervollständigen, können wir dieses leckere Erdbeercrumble im Glas nur empfehlen.

saisonalität juni-erdbeercrumble Zum Abschluss garantiert dieses Erdbeercrumble besondere Gaumenfreuden und ein echter Hingucker ist es noch dazu! Foto: SevenCooks

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Titelbild: SevenCooks

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