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Saisonales im Winter: Lauch, Grünkohl, Rosenkohl

Saisonales Gemüse im Winter: Diese Zutaten gibt's aus der Region

Simon vom SevenCooks Team
30.11.2017
Wenn es draußen kalt wird, ziehen sich Obst und Gemüse ins warme Gewächshaus zurück – und das ist nicht gerade gut für die Klimabilanz. Welche Lebensmittel du auch in der kalten Jahreszeit aus regionalem Freilandanbau bekommst, liest du hier. Plus 8 Tipps für nachhaltigen Konsum im Winter.

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Jeden Monat verraten wir dir, welche Lebensmittel du aktuell aus deutschem Freilandanbau erhältst, damit du beim Kochen auf die Umwelt achten kannst.

Im Winter nimmt die Auswahl dieser Zutaten stark ab. Vermutlich gehst du in diesen Monaten nicht ohne Jacke aus dem Haus – und so geht es den meisten Obst-, Gemüse- und Salatsorten auch: Mit Ausnahme weniger ganz harter Zeitgenossen, halten sie es unter freiem Himmel nicht mehr aus und verziehen sich ins Gewächshaus.

Was also tun, wenn man sich auch im Winter nachhaltig und mit Blick auf die Umwelt ernähren möchte?

Wir haben ein paar Dinge gesammelt, auf die du achten kannst.

Doch zunächst wollen wir dir nach Vorbild der letzten Monate aufzählen, welche Zutaten du auch von Dezember bis März noch aus deutschem Freilandanbau bekommst.

Lebensmittel, die von Dezember bis März aus deutschem Freilandanbau verfügbar sind

Gemüse aus heimischem Freilandanbau: Saisonal im Winter: Grünkohl

Nur die harten Gemüsesorten bleiben im Winter im Garten und das sind:

Die bekommst du mit etwas Glück auch noch im Frühjahr frisch vom Feld.

Saisonal im Winter: Rosenkohl

Obst und Salate:

Mit frischem Obst ist es spätestens im Dezember vorbei. Was du jetzt kaufst, wurde entweder gelagert oder importiert. Ähnlich sieht es mit den Salaten aus.

Aber was soll ich denn dann essen? Tipps für nachhaltige Ernährung im Winter

Wir haben es zu Beginn angedeutet: Wer sich im Winter nur von dem ernähren will, was frisch von deutschen Feldern kommt, muss sich mit einer ziemlich reduzierten Diät anfreunden.

Und das möchten wohl die wenigsten.

Damit du dich trotzdem abwechslungsreich und vollwertig ernähren kannst – und auf deine Lieblingsrezepte nicht verzichten musst – haben wir ein paar Tipps, worauf du beim Kochen im Winter achten kannst, um die Umwelt zu schonen:

  1. Du hast keine Lust auf die Saisonware oder willst etwas Abwechslung? Dann greif zu Zutaten, welche kürzlich Saison hatten. In den Vormonaten war die Auswahl noch recht groß. Du findest sie in den Artikeln „Saisonal im November“ und „Saisonal im Oktober“. Diese Lebensmittel kommen mittlerweile zwar sehr wahrscheinlich aus dem Kühllager, aber ihre Klimabilanz ist besser als die von Lebensmitteln, die schon ein halbes Jahr dort liegen.
  2. Vermeide Lebensmittel, die aus dem Treibhaus kommen. Sie verursachen bei der Erzeugung viel CO2. Dazu gehört zum Beispiel regionales Obst, das du zu dieser Zeit ganz sicher nicht mehr auf dem Feld findest, wie Erdbeeren.
  3. Überlege vor dem Einkauf, was du kochen willst. Beim spontanen Lebensmittelshopping landet meist einiges im Einkaufswagen, das du gar nicht brauchst. 11 Millionen Tonnen weggeworfene Lebensmittel pro Jahr allein in Deutschland zeigen, dass es hier Verbesserungsbedarf gibt. Inspiration und passende Rezepte findest du schnell mit unseren Rezeptfiltern.
  4. Achte auf Bio-Produkte. Sie sind in der Regel schonender produziert. Wenn du die Wahl zwischen Bio-Importen und herkömmlicher Inlandware hast, wird die Entscheidung schwierig. Was besser für die Umwelt ist – dazu gibt es unterschiedliche Zahlen.
  5. Greif zur Konserve! Konservierte Lebensmittel zu kaufen ist keine Schande, wenn es gerade keine frischen aus der Region gibt. Sie schmecken in der Regel besser als Lager- oder Importwarte, weil sie auf dem Höhepunkt ihrer Reife konserviert wurden.
  6. Lass das Auto stehen! Ob importiere Lebensmittel aus fernen Ländern schlechter sind als jene, die bei uns Monate im Kühllager liegen – das hängt stark vom Einzelfall ab. Fakt ist jedoch: Die Klimabelastung einer Autofahrt übersteigt die CO2-Sünden von Lebensmitteln. Deshalb: Einkäufe gut planen und seltener zum Supermarkt fahren – oder das Auto gleich stehen lassen.
  7. Du willst dir keine Gedanken über die Klimabilanz deiner Einkäufe machen? Dann bestell dir doch eine Gemüsekiste direkt nach Hause. Anbieter wie Die Rollende Gemüsekiste, die Öko-Kiste oder die Frischekiste gibt es in fast jeder Region. Auf Wunsch bekommst du von ihnen nur Saisonware aus der Region – und zwar direkt an die Haustür geliefert.
  8. Mache deine liebsten Lebensmittel haltbar, solange sie Saison haben. Dann kannst du klimafreundliche Zutaten auch noch im Winter genießen. Bei anspruchslosen Lebensmitteln wie Äpfeln oder Kartoffeln, reicht dafür schon die richtige Lagerung. Wie du die Haltbarkeit noch weiter erhöhen kannst und welche Methode sich für welches Lebensmittel eignet, erfährst du hier: „5 einfache Wege Lebensmittel haltbar (und lecker) zu machen

Weitere Kochideen für den Winter

Damit die Erkältungswellen dich nicht umwerfen, wirf doch mal einen Blick in unsere Rezeptsammlung Wochenplan fürs Immunsystem!

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