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Zu den einfachen Plätzchen gehören auch die Herzoginplätzchen, in nur 45 Minuten sind die nämlich schon fertig. Ein Genuss mit einer Note Nougat!

5 einfache Plätzchen für entspanntes Adventsbacken

Simon vom SevenCooks Team
17.10.2018
Für alle, die Weihnachtsplätzchen mögen, aber keine komplizierten Rezepte. Diese Leckereien benötigen nur wenige Zutaten und sind gut für Back-Anfänger geeignet.

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Kekse und Plätzchen gehören zu Weihnachten einfach dazu, oder? Aber was, wenn man nicht so gut backen kann? Oder keine Lust hat, sich den ganzen Einkaufswagen mit abgefahrenen Zutaten voll zu laden?

Keine Sorge: Wenn du dir diese Fragen selbst gestellt hast, haben wir eine Lösung für dich. Besser gesagt: 5 Lösungen. Unsere Plätzchenauswahl für Backanfänger und alle, die es unkompliziert mögen.

Wir beginnen mit dem Rezept mit den wenigsten Zutaten und steigern uns langsam.

Ohne ausstechen: Bethmännchen

Unsere Bethmännchen sind sehr genügsame Weihnachtsplätzchen. Sie erfordern nicht mehr, als vier Zutaten: Marzipan, Puderzucker, Dinkelmehl und geschälte Mandeln. Und nach einer halben Stunde sind sie schon fertig!

Bethmännchen kommen ursprünglich übrigens aus Frankfurt am Main. Ihren Namen sollen sie von einer reichen Bankiersfamilie haben. Es heißt, der französische Küchenchef der Bethmanns habe das Marzipangebäck zu Ehren der drei Söhne mit drei halben Mandeln verziert. Vorbild waren die Frankfurter Brenten, ein Gebäck mit ähnlichen Zutaten, das es bereits im Mittelalter gab.

Bethmännchen Marzipan-Fans aufgepasst! In einer guten halben Stunde stehen die leckeren Bethmännchen bei euch auf dem Tisch. Foto: SevenCooks

Ohne Ei: Heidesand

Manchmal sind die einfachen Dinge die Schönsten. Zumindest trifft das auf Heidesand zu, das traditionelle Weihnachtsgebäck aus Norddeutschland. Wie jeder Klassiker hat auch dieses Plätzchen zu verschiedensten Variationen inspiriert. Wir haben uns für eine besonders einfache entschieden, die mit nur vier Zutaten auskommt: Dinkelmehl, Margarine und Zucker für den Teig und zusätzlich Vanillezucker für den süßen Mantel.

Auch wenn man den Norddeutschen eher Gelassenheit nachsagt, hat es Heidesand besonders eilig: Bereits nach eineinhalb Stunden kannst du die erste Kostprobe nehmen – und dich zwischendurch ein bisschen ausruhen. Denn eine Stunde verbringt der Teig vor dem Backen im Kühlschrank, damit er auch fest genug wird.

Heidesand Heidesand ist ein ordentlich süßer Klassiker, der sowohl in den Advent, als auch zum den täglichen Nachmittagskaffee passt. Foto: SevenCooks

Einfach: Butterplätzchen

Wenn es ein Symbol für Keks-gewordene Kindheitserinnerungen gibt, ist es für viele das Butterplätzchen. Mit schlichter, brauner Oberfläche oder lustig dekoriert – es hat tausende Gesichter. Vielleicht ist es deshalb gerade bei Kindern so beliebt: Jede Familie hat ihre persönliche Lieblingsdekoration, an die man sich noch Jahrzehnte später erinnert.

Damit deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt sind, liefern wir nur die Grundlage. Dekorieren darfst du dann allein nach Geschmack deiner Liebsten! Mehr als Mehl, Butter, Puderzucker, Eier, Backpulver und eine Prise Salz brauchst du nicht. Eineinhalb Stunden später strömt dann bereits der Duft frisch gebackener Plätzchen durch deine Küche und mit ihm vielleicht die ein oder andere Erinnerung an längst vergangene Weihnachtsfeste.

Butterplätzchen Der Renner für Familien: Butterplätzchen. Die Kinder können sich mit Zuckerguss und Deko-Perlen austoben und lecker ist es noch dazu. Foto: SevenCooks

Ohne Ei und ohne ausstechen: Rumkugeln

Backen ohne Backofen – zählt das überhaupt? Wir drücken mal ein Auge zu. Denn wer kann zu Rumkugeln schon „nein“ sagen? Tatsächlich bleibt der Ofen für die Zubereitung aus. Dafür hat der Kühlschrank seinen großen Auftritt. Nach dem du die kleinen Kügelchen aus geraspelter Schokolade, Kakaopulver, Butter und natürlich Rum geformt und in Schokostreusel und Kokosflocken gewälzt hast, müssen sie für ein paar Stunden kalt gestellt werden. Dann sind sie richtig schön fest und können direkt gegessen werden. Das geht meist ziemlich schnell und weckt die Sorge, ob überhaupt ein Kügelchen bis Weihnachten überlebt. Umso besser, dass du jederzeit unkompliziert für Nachschub sorgen kannst!

Rumkugeln Ob als hübsch verpacktes Geschenk oder auf dem Plätzchenteller – selbstgemachte Rumkugeln machen immer etwas her. Foto: SevenCooks

Ohne Ruhezeit: Herzoginplätzchen

Bereit für eine kleine Herausforderung zum Abschluss? Wir erhöhen die Zutatenmenge, nehmen dafür aber ein bisschen Zeit von der Uhr. 45 Minuten – viel länger wird es nicht dauern, bevor du stolz auf die ersten Herzoginnenplätzchen auf deinem Teller gucken kannst. Die sind verführerisch lecker und beinhalten sogar eine kleine Basteleinheit, bei der du die zwei Hälften mit Nougat zusammenklebst.

Keine Angst, zwar hast du es in diesem Rezept mit acht Zutaten zu tun, aber die meisten sind alte Bekannte, die sowieso in deinem Küchenschrank warten. Und sind wir mal ehrlich: Wenn einen das Backen ein bisschen fordert, ist man hinterher doch doppelt so stolz auf seine Kreation!

Herzoginplätzchen Bei uns im Büro ein Weihnachtsklassiker, dem leckeren Nougat in den Herzoginplätzchen kann hier keiner widerstehen. Foto: SevenCooks

Weitere Plätzchenrezepte für jeden Geschmack

War noch nicht das Richtige für dich dabei? Wir haben viele weitere weihnachtliche Leckereien thematisch sortiert. Egal, ob vegan, fürs Backen mit Kindern geeignet, mit Schokolade oder Marmelade. In unseren Plätzchenrezepten wirst du fündig.

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Titelbild: SevenCooks

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