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News der Woche: Kaffeetrinker leben länger

Simon vom SevenCooks Team
24.11.2017
Was war diese Woche wieder los? Die Zuckerlobby vertuscht Krebsrisiken, die EU geht gegen knusprige Pommes vor und eine Studie bescheinigt Kaffeetrinkern ein längeres Leben. Die Nachrichten der Woche kompakt zusammengefasst.

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Wer achtsam ist, nascht weniger

Viele Menschen müssten jetzt freudig aufschreien: Endlich gibt es ein Rezept gegen den unkontrollierbaren Drang nach Süßigkeiten! Und das ist bestechend simpel: Nimm dir Zeit für dein Mittagessen, konzentriere dich mit allen Sinnen auf die Speisen - und schon kannst du süßen Verlockungen am Nachmittag besser widerstehen. Das suggeriert zumindest ein Versuch an der University of London, von dem SPEKTRUM berichtet. Ob's auch bei dir funktioniert? Da hilft nur ausprobieren!

Zuckerlobby vertuscht kritische Studien

Dass unser Zuckerkonsum gesundheitsgefährdende Ausmaße angenommen hat, weiß ich spätestens seit meiner Zuckerchallenge. Die Produzenten des verführerischen Süßungsmittels haben naturgemäß wenig Interesse daran, dass wir unsere Zuckerrationen reduzieren. Dass die Zuckerindustrie dabei kritische Forschungsergebnisse unter den Tisch fallen lässt, geht natürlich nicht. Dafür wurde sie zum wiederholten Male kritisiert. Forscher der University of California behaupten laut dem Ärzteblatt, dass die Lobby-Einrichtung Sugar Research Foundation vor 50 Jahren ein Forschungsprojekt abgebrochen hat, weil es einen Zusammenhang zwischen hohem Zuckerkonsum und Tumorentwicklung nahelegt. Für alle mit akademischem Interesse gibt es hier die entsprechende Studie der University of California.

Kaffeetrinker leben länger

Kaffee entwässert - nein tut er nicht! Kaffee macht schlauer - tatsächlich? Über kaum ein Getränk gibt es so viele gesundheitsbezogene Aussagen, die sich zum Teil auch noch widersprechen. Kein Wunder, ist er doch bei Millionen Menschen fest im Alltag verankert und somit ein interessantes Gesprächsthema. Für alle moderaten Kaffeetrinker kommt jetzt eine erfreuliche Nachricht hinzu, wie der Standard berichtet: Wer drei bis vier Tassen Kaffee pro Tag trinkt, hat ein niedrigeres Sterberisiko und leidet seltener an Herzbeschwerden, als jemand, der keinen Kaffee trinkt. Mist! Muss ich jetzt anfangen Kaffee zu trinken? Nein, aus gesundheitlichen Gründen sollte man nicht damit anfangen, schreibt der Wissenschaftler Eliseo Guallar. Denn ob tatsächlich der Kaffee für die Gesundheitseffekte verantwortlich ist - oder andere Lebensgewohnheiten der Kaffeetrinker -, das sei noch nicht zuverlässig geklärt. Die Forschung geht weiter!

EU reguliert Pommes und Chips

Krebs ist eine der größten Gesundheitssorgen unserer Zeit. Entsprechend streng nehmen es Behörden mit verdächtigen Inhaltstoffen. Das bekommen ab nächstem Jahr die Hersteller von Pommes, Chips & Co zu spüren, schreibt die Tagesschau. Denn die EU will den erlaubten Acrylamid-Gehalt in Lebensmitteln senken, weil es im Verdacht steht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Acrylamid entsteht bei der Erhitzung von Stärke und wurde neben Pommes und Chips auch in Kaffee und Babynahrung nachgewiesen. Hersteller sind ab dem Frühjahr 2018 angehalten, Lebensmittel weniger stark zu erhitzen und auf Kartoffeln mit weniger Stärke zurückzugreifen. Der Pommes-Nation Belgien gefällt der Eingriff in ihren Exportschlager natürlich weniger. Doch womöglich ändert sich für sie überhaupt nichts. Denn ob die EU-Vorgaben umgesetzt werden, entscheidet letztlich jeder Mitgliedsstaat selbst. Tja, Bürokratie.

Videotipp: Essen gegen Eisenmangel

Gerade Frauen leiden häufig darunter: Eisenmangel betrifft fast jede fünfte Frau im gebärfähigen Alter und kann zu Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche führen. Es ist ein hartnäckiges Vorurteil, das Fleisch der beste Eisenlieferant ist. Dieses Video von GEO zeigt, dass es nicht stimmt - und viele pflanzliche Lebensmittel die Eisennase vorn haben. Mehr dazu in unserem Artikel "Ernährungstipps gegen Eisenmangel" mit Rezepttipps.

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