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    Regionales und saisonales Gemüse vom MarktRegionales und saisonales Gemüse vom Markt

    Nachhaltig kochen – 5 Tipps für den Einstieg

    10.06.2019
    Uns bei SevenCooks ist nicht nur gesundes Essen wichtig, sondern auch nachhaltig zu kochen. Das ist gut für die Umwelt und es werden nicht so viele Lebensmittel verschwendet. Doch wie funktioniert nachhaltiges Kochen und was hat es mit Gemüseabfällen zu tun?

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    Jahr für Jahr landen elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Um diese Menge zu transportieren, sind 440.000 Sattelschlepper notwendig. Würden diese hintereinanderfahren, reichte die Strecke von Oslo nach Lissabon und wieder zurück. Erschreckend, oder?

    Die Verschwendung von Lebensmitteln wirkt sich negativ auf die Natur aus, denn dabei entsteht viel Müll und Ressourcen werden verschwendet. Wer beim Einkaufen und beim Kochen nachhaltig handelt, kann viel bewirken!

    Was heißt eigentlich "nachhaltige Ernährung"?

    Nachhaltige Ernährung bedeutet, dass wir so essen, kochen und einkaufen, dass die natürlichen Ressourcen des Planeten ausreichen. Es bedeutet außerdem, dass es sich jeder leisten kann, die Lebensmittel gleichmäßig verteilt sind und nicht ein Teil der Welt in Luxus lebt, während ein anderer hungert.

    So ernährst du dich nachhaltiger

    Für den Einstieg haben wir fünf Tipps für dich und empfehlen ein tolles Kochbuch.

    1. Regional und saisonal einkaufen

    Um den ökologischen Fußabdruck beim Einkaufen so niedrig wie möglich zu halten, ist es wichtig regional und saisonal einzukaufen. Regionale Produkte unterstützen die lokale Landwirtschaft und vermeiden Emissionen, die durch lange Transportwerge entstehen.

    Saisonale Produkte aus Freilandanbau werden nur dann angeboten, wenn sie unter den vorhandenen klimatischen Bedingungen angebaut werden können. Das vermeidet den Einsatz von künstlicher Wärme und Importe aus dem Ausland. Regionale und saisonale Produkte sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern schmecken auch besser.

    Für den Einstieg bietet sich das Abonnieren einer Gemüsekiste aus der Region an. So bekommt man automatisch Obst und Gemüse aus der Region und passend zur Saison geliefert. Ansonsten heißt es Augen auf beim Einkaufen, denn es steht meistens bei den Produkten dabei, woher sie kommen.

    2. Bio kaufen

    Die ökologische Landwirtschaft arbeitet ressourcenschonender, umweltverträglicher und verfügt über ein höheres Naturschutzpotenzial gegenüber herkömmlicher Landwirtschaft. Wer also Bio kauft, unterstützt die ökologische Vielfalt und meist kleinere Betriebe. Wer sich nicht gut auskennt mit den unterschiedlichen Bio-Siegeln , geht mit einem Einkauf auf dem Wochenmarkt oder im Biomarkt auf Nummer sicher.

    3. Konsum von tierischen Produkten reduzieren

    Der verantwortungsvolle Konsum von tierischen Produkten ist wichtig für eine klimafreundliche Ernährung. Tierhaltung in hohem Maße ist nicht gut für die Umwelt, da dafür viele Ressourcen verbraucht werden.

    Für ein Kilo Rindfleisch werden etwa 15.000 Liter Wasser benötigt. Mit dem Wasser, was für die Produktion eines Burgers benötigt wird, könnte eine Person etwa zwei Monate lang duschen.

    Die meisten Tiere werden vorwiegend mit Kraft- und Energiefutter, wie Mais und Soja gefüttert. Dafür werden gigantische Anbauflächen benötigt. Durch Monokulturen ist die Ackerfläche nach nur wenigen Jahren unbrauchbar für weitere landwirtschaftliche Nutzung.

    Wer dennoch gelegentlich tierische Produkte konsumieren will, sollte dabei auf regionale und Bio-Ware zurückgreifen. Wer Lust hat auf vegetarische oder vegane Ernährung hat, findet bei uns passende Rezepte.

    4. Unverpackt einkaufen

    Die meisten Lebensmittel sind in Plastik verpackt, wodurch viel Müll entsteht. In vielen Bioläden oder auf dem Wochenmarkt findest du unverpacktes Obst und Gemüse. Auch in herkömmlichen Supermärkten gibt es immer mehr Unverpacktes.

    Einfach die Augen beim Einkaufen offenhalten und immer ein paar Stofftaschen parat haben, so braucht man keine Plastiktüten. Inzwischen gibt es auch in größeren Städten verpackungsfreie Läden, in denen du auch Nudeln, Reis und Co. unverpackt findest.

    5. Frische Produkte verwenden

    Verarbeitete Lebensmittel haben einen höheren Produktionsaufwand und somit einen größeren CO2-Ausstoß als frische Produkte. Außerdem beinhalten sie oftmals Zusatzstoffen, die weder gut für unsere Gesundheit noch für die Umwelt sind.

    Frische Lebensmittel lassen sich gut haltbar machen und einfrieren, so dass man auch im Winter in den Genuss von Sommerbeeren kommen kann. Nachhaltig ist es auch möglichst alles an Gemüse zu verwerten, wie zum Beispiel die Radieschenblätter. Daraus kann man ganz leicht ein Pesto zaubern.

    6. Leitungswasser trinken

    Die Qualität von Leitungswasser ist im deutschsprachigen Raum so gut wie überall einwandfrei. Wenn du den Hahn aufdrehst, statt es kistenweise aus dem Getränkemarkt zu holen, sparst du nicht nur die Ressourcen für die Verpackung, sondern auch den Transport.

    Wenn dir dein Leitungswasser zu kalkhaltig ist, kannst du dir für relativ wenig Geld eine Filterkanne kaufen. Und auch auf Kohlensäure musst du nicht verzichten. Es gibt eine ganze Reihe von erschwinglichen Gerätschaften, mit denen du dem Leitungswasser nachträglich Kohlensäure zusetzen kannst.

    7. Nicht mit dem Auto einkaufen

    Die größte Umweltbelastung sind nicht die importieren Früchte aus Übersee, sondern der Pkw, mit dem du zum Einkaufen fährst. Wenn du dein Auto stattdessen stehen lässt und mit dem Fahrrad fährst, tust du der Natur etwas Gutes und verkleinerst deinen ökologischen Fußabdruck merklich.

    Unser Buchtipp: Die Küche der Achtsamkeit

    Wir hoffen, mit diesen Tipps findest du einen guten Einstieg in das Thema „Nachhaltig kochen". Falls du noch mehr darüber erfahren möchtest, habe wir einen tollen Buchtipp für dich. „Die Küche der Achtsamkeit" von Tainá Guedes.

    Nachhaltig kochen: Buchtipp

    Die gelernte Köchin erzählt darin von ihrer Küche der Achtsamkeit. Sie beschreibt ihre Art zu kochen mit dem Begriff Mottainai, der aus dem Buddhismus stammt. Das Wort steht für den Respekt vor den Dingen und das Bestreben, entsprechend mit ihnen umzugehen und nichts zu verschwenden.

    In ihrem Kochbuch hat sie tolle Rezepte aus Lebensmittelresten und Zutaten aufgeschrieben, die sonst weggeworfen werden. Aus trocken gewordenem Toastbrot kannst du ganz einfach eine leckere Süßspeise zaubern: Recyceltes Brot mit Äpfeln, Nüssen und Ingwersauce – lecker!

    Nachhaltig Kochen: Toast

    Das Buch „Die Küche der Achtsamkeit" ist im Verlag Antje Kunstmann erschienen, umfasst 208 Seiten und kostet 28€.

    Lesetipps der Redaktion 

    Titelbild: iStock.com/encrier

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