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News der Woche: Wie wir 140 Jahre alt werden können

Simon vom SevenCooks Team
07.12.2017
Was diese Woche los war? Ein Forscher behauptet, wir könne 140 Jahre alt werden. Ein Magazinautor erfindet ein Restaurant und schafft es damit auf Platz 1 bei Tripadvisor. Die Weltgesundheitsorganisation fordert strengere Regeln für den Einsatz von Zucker in Nahrungsmitteln.

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Das beste Restaurant Londons – existiert nicht

Oobah Butler hat etwas geschafft, von dem jeder Gastronom träumt: Er machte sein Restaurant auf der Bewertungsplattform Tripadvisor zur bestbewerteten Anlaufstelle in London.

Und somit zu einer potenziellen Goldgrube, wie sueddeutsche.de schreibt.

Doch bevor ihr jetzt zum Hörer greift und einen Tisch reserviert, lasst mich euch auf einen kleinen Haken hinweisen: Butlers Restaurant existiert nicht.

Das Ganze war eine Art medialer Gag des Autors, der für die Plattform Vice schreibt.

Er hatte dafür lediglich eine Website ins Netz gestellt und Bekannte gebeten, das Restaurant mit überzeugenden Bewertungen zu versehen – natürlich alle mit der Höchstpunktzahl.

Der Plan ging so gut auf, dass auf Butlers Wegwerf-Handy reihenweise Reservierungsanfrage eingingen. Am Ende lud er sogar in einen Schuppen ein, den er kurzerhand umfunktioniert hat und servierte dort Fertigmahlzeiten.

Ob man die skurrile Aktion witzig findet oder nicht – sie zeigt, dass Bewertungen im Internet mit Vorsicht zu genießen sind.

Mit 100 ist noch lange nicht Schluss

Ein langes und gesundes Leben ist das Ziel vieler Menschen. Für sie könnte der israelische Forscher Chaim Cohen eine verheißungsvolle Nachricht haben.

Vor Kurzem noch hatten New Yorker Kollegen von ihm prognostiziert, dass menschliches Alter eine natürliche Obergrenze hat. Selbst bei bester medizinischer Versorgung wäre ein Alter jenseits von 125 Jahren sehr unwahrscheinlich.

Nun, 125 Jahre, das klingt angesichts der aktuellen durchschnittlichen Lebenserwartung von knapp 80 Jahren nach einem ordentlichen Bonus.

Doch Chaim Cohen legt noch einen drauf, wie auf stern.de zu lesen ist: Würde man den Alterungsprozess selbst durch gentechnische Manipulation verändern, sie ein Alter bis zu 140 Jahren keine Utopie.

Entsprechende Versuche wurden bereits an Ratten durchgefügt. Bis ähnliche Methoden auch bei Menschen angewendet werden können, dürfte allerdings noch etwas Zeit vergehen.

Wer geht am nachhaltigsten mit Nahrungsmitteln um?

Regelmäßig erinnern uns erschreckende Studien daran, Nahrungsmittel mehr zu schätzen, indem sie aufzeigen, wie viel Millionen Tonnen jährlich weggeworfen werden. (in Deutschland: 18 Millionen Tonnen)

Der Food Sustainability Index greift derartige Zahlen auf und erweitert sie, um zu zeigen, wer am nachhaltigsten mit Lebensmitteln umgeht.

Dabei werden auch Faktoren wie umweltfreundliche Landwirtschaft und Qualität der Nahrungsversorgung berücksichtigt.

Auf den ersten drei Plätzen landeten Frankreich, Japan und Deutschland, fasst trendsderzukunft.de zusammen. Die USA schaffen es nur auf den 21. Platz und ganz hinten findet man Saudi Arabien, das pro Einwohner und Jahr eine Tonne Lebensmittel wegwirft.

WHO fordert Zucker-Regeln für Hersteller

Immer wieder dieser Zucker. Längst ist er als Verursacher vieler Krankheiten entlarvt, wie du ausführlich in meiner Artikelserie „Ungesüßt“ nachlesen kannst.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert jetzt in einer Studie strengere Regeln für Lebensmittelhersteller, um den Zuckergehalt in der Nahrung zu reduzieren, schreibt pharmazeutische-zeitung.de.

Genau genommen geht es dabei vor allem um Ein- und Zweifacher Zucker, wie er vielen Fertigprodukten beigefügt wird, aber auch natürlich in Honig, Obst und Gemüse vorkommt.

Ob aus der Empfehlung der WHO auch tatsächlich Vorgaben für Hersteller hervorgehen, liegt bei den Mitgliedsländern, die über den Report beraten.

Wie so etwas aussehen könnte, zeigen Länder wie Großbritannien. Dort gibt es bereits eine Steuer auf Getränke mit mehr als fünf Gramm zugesetztem Zucker. Der teurere Preis soll die Menschen vom Kauf abhalten – und dadurch wohl auch die Hersteller dazu bringen, ihre Rezeptur zu überdenken.

Man darf gespannt sein, ob sich ähnlich Vorhaben auch in anderen Ländern durchsetzen.

Video der Woche: Die Essgewohnheiten der Deutschen

Wie ernähren sich die Deutschen? Worauf achten sie dabei? Techniker Krankenkasse und Verbraucherorganisation Foodwatch liefern dazu alle drei Jahre eine Studie ab. Die aktuellen Ergebnisse fasst zeit.de informativ in diesem Video zusammen. Ein Trend der sich deutlich abzeichnet: Gesundes Essen ist immer mehr Menschen wichtiger als eine leckere Mahlzeit. Optimal, wenn man beides verbinden kann, oder?

In diesem Sinne: Ein schönes Adventswochenende!

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