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Ernährungstrend Ayurveda: Eine Einführung für Ahnungslose

Katharina vom SevenCooks Team
16.02.2017
Ayurveda ist eine traditionelle indische Heilkunst und bedeutet wortwörtlich Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Ähnlich der 5-Elemente-Küche nach der traditionellen Medizin, ist die Ernährungslehre nach Ayurveda nur eine der Säulen einer ganzheitlichen Betrachtungsweise.

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Einteilung des Menschen in unterschiedliche Lebensenergien

Nach Ayurveda gibt es drei unterschiedliche Lebensenergien: Vata (das Bewegungsprinzip), Pitta (das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip) und Kapha (das Strukturprinzip). Von Geburt an besitzt der Mensch ein individuelles Mischverhältnis der Lebensenergien, auch Doshas genannt. Es gibt ein oder zwei vorherrschende Doshas, selten sind alle drei stark ausgeprägt. In der Ernährungslehre des Ayurvedas gibt es für die Dosha-Typen spezielle Empfehlungen.

Vata-Typen sollten gekochte und nährende Kost zu sich nehmen und warme Getränke trinken, da sie zu Verdauungsstörungen und Untergewicht neigen. Die Geschmacksrichtungen für Vata-Typen sind salzig, süß und sauer.

Pitta-Typen sollten nicht zu viel auf einmal essen und Frittiertes und Gebratenes vermeiden. Sie neigen zu Heißhunger und haben laut Ayurveda ein starkes Verdauungsfeuer. Die Geschmacksrichtungen, die Pitta entgegenwirken, sind bitter, süß und herb.

Kapha-Typen haben laut Ayurveda eine langsame Verdauung und neigen bei zu wenig Bewegung zu Übergewicht. Warme Gerichte und Getränke, wenig Fleisch und viel Gemüse mit bitterem und herbem Geschmack und Scharfes sollen Kapha entgegenwirken.

Einteilung der Lebensmittel in verschiedene Klassen

Auch Nahrungsmittel werden nach Ayurveda in drei Klassen eingeteilt:

Sattva-Guna sind Lebensmittel, wie Milchprodukte, Getreide, Früchte, Gemüse. Sie sind süß, saftig, sowie ölig. Sie sollen die Lebensdauer erhöhen und die Zufriedenheit steigern.

Rajas-Guna erhitzen Körper und Psyche und können Aggressionen verursachen. Dazu zählen bittere, saure, salzige, scharfe, heiße und trockene Nahrungsmittel, wie Chili, Zwiebel und Knoblauch. Tamas-Guna sind überreife bis faule Nahrungsmittel, abgestandenes oder wieder aufgewärmtes Essen.

Lebensmittel richtig kombinieren

Vom Dosha-Typ unabhängig sollte jede ayurvedische Mahlzeit die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, herb, bitter und scharf enthalten. Um das Verdauungsfeuer Agni nicht zu stören, sollten die Lebensmittel von hoher Qualität sein und richtig kombiniert werden: Tierische Eiweiße (Fleisch, Fisch, Eier oder Milch) sollten nicht zusammen gegessen werden.

Um die Verdauung nicht zu stören, sollten Milch und Obst eigenständig verzehrt werden. Getreide, Teigwaren, Kartoffeln und Fette passen gut zu Gemüse und Salat. Reis passt als leichtes Lebensmittel zu allem. Generell gilt, nur bei Hunger zu essen und auf Zwischenmahlzeiten zu verzichten.

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